Neun Jahre ist es nun her, dass wir unseren Sohn verloren haben. 

Neun Jahre, in denen viele wunderbare, schöne, emotionale, traurige Dinge geschehen sind.

Vor neun Jahren habe ich es nicht für möglich gehalten, dass ich mit diesem unfassbaren Schmerz und dieser alles überwältigenden

Trauer weiterleben könnte.

Dieser Schmerz ist auch heute noch in mir.

Mal klein, mal groß, aber er ist immer da.

 

Es gibt heute so viel Wunderbares in meinem  

Leben.

Lenja zeigt mir jeden Tag, dass das Leben lebenswert ist und voller Liebe und kleiner und großer Wunder steckt. 

Und doch ist es das Gefühl nicht komplett zu sein, welches mich begleitet.

Es ist so wunderbar ein Kind beim Aufwachsen zu begleiten, 

zu lieben,

ihm zu helfen,

es zu trösten,

zu unterstützen,

zu sehen wie es selbständig wird.

Das alles ist einzigartig, fazinierend,

erfüllend und manchmal auch beängstigend.

Ich fühle all das, wenn ich meine Tochter ansehe, in bedingungsloser Liebe.

Und doch macht es mein Herz nicht komplett. 

Es fehlt ein Stück zur Vollkommenheit.

Es fehlt mein Sohn.

Mein Finn, mit dem ich all dies auch erleben möchte.

Das Leben mag weiter gehen, aber die Trauer bleibt.

Auch wenn der Alltag all den Schmerz und die tiefe Wunde verdeckt, so ist beides immer da.

Man sagt, die Zeit heilt alle Wunden, doch dies gilt nicht für ein gebrochenes Mutterherz.

Aber man kann lernen, mit dieser Wunde zu leben.....

 

 

 

 

 

 

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